Über uns

Glamour, Quote und Hartz IV! Mit Leidenschaft und Fachkenntnis bloggen out takes und seine Gäste über Licht und Schatten der Filmbranche und alles Entdeckenswerte dazwischen.

out takes ist ein echtes Networking-Projekt: Fünf Firmen (casting-network, cinearte, crew united, medienvorsorge, schauspielervideos) arbeiten zusammen für einen Blog aus der Branche für die Branche!

Aktuell und direkt, informativ und hintergründig greifen wir Themen auf und freuen uns auf einen lebendigen Dialog.

Interview mit den Bloggern von out takes

Rüdiger Schaar, Elmira Rafizadeh, Peter Hartig
out takes – die Blogger (von links): Rüdiger Schaar, Elmira Rafizadeh und Peter Hartig | Foto © Steffi Henn

Rüdiger Schaar, 1977 geboren, ist Steuerberater und Initiator des Informationsportals „medienvorsorge.de“

Mit seinem Geschäftspartner, Reinhard Knauft, gründete er 2006 die Kanzlei „in stereo Knauft & Schaar“, die sich auf die Beratung von Künstlern spezialisiert hat und bundesweit Filmschaffende in allen Steuerthemen berät und vor dem Finanzamt und Finanzgericht vertritt. Die Kanzlei unterhält Niederlassungen in Berlin, Brandenburg a.d.H., Dormagen und Düsseldorf. Rüdiger Schaar ist Autor des Buches „Besteuerung von Medienberufen“, Dozent in diesem Bereich und steht diversen Berufsverbänden als Berater zur Seite. www.medienvorsorge.de

Elmira Rafizadeh, 1981 in Teheran geboren, ist im Alter von fünf Jahren mit ihrer Familie in die BRD immigriert. Nach dem Abitur war sie ein Jahr lang hinter den Kulissen im Bereich Film und Redaktion tätig, bevor sie ihre Schauspielausbildung mit Diplom 2006 abschloss. Seit 2007 ist sie regelmäßig in Film- und TV-Produktionen sowie auf der Bühne zu sehen. Parallel veröffentlicht sie journalistische Beiträge in diversen Magazinen zum Fachbereich Schauspiel, schreibt Filmkritiken und ist freie Mitarbeiterin der Redaktion „casting-network“. Sie ist Patin und engagiertes Mitglied beim Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS). Seit dem Frühjahr 2011 absolviert sie ein zusätzliches Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg im Institut Kultur- und Medienmanagement (Bachelor). Elmira wird vertreten durch die Agentur Thomas Wernicke (VdA). www.casting-network.de

Peter Hartig, 1964 geboren, hat sich dem Kino über mehrere Jahre hinweg als Filmkritiker genähert. Nach einem Tageszeitungs-Volontariat ging er 1998 zum Fachmagazin „Film & TV Kameramann“, das er über drei Jahren als Chefredakteur leitete und modernisierte. Im September 2003 startete er in Kooperation mit crew united eine Nachrichtenzeitschrift für alle Filmschaffenden: „cinearte“ wird unter anderem von 14 Berufsverbänden der Branche für ihre Mitglieder bezogen und erreicht mehr als 10.000 Abonnenten. Seit September 2006 gibt es neben der zweiwöchentlichen PDF-Zeitung das vierteljährliche Druckmagazin „cinearte xl“. www.cinearte.net

Unsere Gäste:

Dr. Martin Gerecke

Dr. Martin Gerecke, M.Jur. (Oxford) ist Rechtsanwalt bei UNVERZAGT VON HAVE. Sein Beratungsschwerpunkt liegt im Film-und Fernsehrecht, wo er Mandanten in allen Vertragsfragen und bei der Bewahrung und streitigen Durchsetzung von Urheber-, Nutzungs- und sonstigen Leistungsschutzrechten berät. Dr. Gerecke ist Lehrbeauftragter der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Autor zahlreicher Fachpublikationen. www.unverzagtvonhave.de

Ottfried Fischer

© casting-network

Ottfried Fischer, arbeitet als Kabarettist und Schauspieler. Er wurde 1953 in Ornatsöd im Bayerischen Wald als Sohn eines aus Westfalen stammenden Landwirts geboren. Als Bub stand er im Fußballtor, weil er nicht schnell laufen konnte. Er sollte nach Vaters Willen Anwalt werden, gab nach einigen Semestern das Jura-Studium auf und landete 1976 beim Kabarett im Münchner “Hinterhoftheater”. 1983 tritt er in der Werner-Schneyder-Show auf und sein Name wird durch spektakuläre Gespräche mit Franz-Josef Strauß und dem österreichischen Bundespräsidenten Kurt Waldheim bekannt. Seit 1989 tourt er mit Soloprogrammen (“Schwer ist leicht was” oder „Wo meine Sonne scheint“) durch Deutschland und lädt seit 1995 in seiner TV-Reihe “Ottis Schlachthof” Kollegen als Gäste. Mit seiner Serie “Der Bulle von Tölz” gehört zu den Ikonen des deutschen Fernsehens. Die scheinbare Unbeweglichkeit seines Körpervolumens sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass Fischer als „Benno Berghammer“ mit listigen Augen, stoischer Gelassenheit und gescheiter Gemütlichkeit, die auf Fehler des Gegenübers warten, um zuzuschlagen, zu den erfolgreichen Ermittlern in der Nachfolge von Charlie Chan und Columbo gehört. “Der Pfundskerl” (als Reporter) und als “Pfarrer Braun” (als Geistlicher im Norden) sind weitere TV-Serien, die Otti bekannt gemacht haben. Im Kino ist Fischer seltener Gast, zieht Cameos vor und war in der Krimikomödie “Café Europa”, in der Satire “Das schreckliche Mädchen” (als Priester), in “Langer Samstag”, “Go, Trabi, Go” und “Der Superstau” (als Familienvater im Luxus-Trailer) zu sehen. Unvergesslich ist indes Fischers Rolle als Sichel, einer der “Drei Herren”, die als Insassen einer psychiatrischen Anstalt in einem Dorf landen, wo sie so “normal” wie alle anderen sind und er die Welt durch ein Vergrößerungsglas betrachtet. Fischer wurde 1986 mit dem Deutschen Kleinkunstpreis und 1998 mit dem Österreichischen Film- und Fernsehpreis ausgezeichnet. Sein Herz schlägt für den TSV- 1860 München. Der bekennende SPD-Wähler war bei der Bundesversammlung zur Wahl des Nachfolgers von Horst Köhler als stimmberechtigter Vertreter des deutschen Volkes geladen.

Andreas Schreyer

Andreas Schreyer – geboren 1963 in Brunsbüttel – lebt heute in Berlin und ist als Schauspieler und Autor tätig. Neben Gedicht- und Bildbänden veröffentlichte er u.a. Werke wie „Sandras Geheimnis“ oder „Wir sind alle Egoisten“ (beides Frieling Verlag).

Parallel agiert er auf der Bühne zwischen Frontschwein als Sänger, Rampensau als Improvisations-Chamäleon und in Film- und TV-Produktionen vor der Kamera. Das Internet bietet ihm zudem die Möglichkeit, seine demokratische Meinung zu äussern: in seinen regelmäßigen Video-Blogs macht er davon Gebrauch und nimmt u.a. Stellung zu filmpolitischen- sowie medienrelevanten Themen.

Alexia von Wismar, 1982 in Wermelskirchen geboren, stammt aus einer Dynastie von Tuchmachern, Schiffsmaklern und Künstlern. Nach Abschluss der 12. Klasse beschloss sie, auf eine Schauspielschule zu gehen, stolperte jedoch erst mal in die Produktion einer RTL-Auftragsproduktion. Infolge dessen machte sie eine Ausbildung zur Audio/Visuellen Medienkauffrau, in deren Verlauf sie schwerpunktmäßig in den Abteilungen Schauspieleragentur, Lizenzverkauf und Produktion arbeitete. Nach erfolgreichem Abschluss 2005 ging es dann doch nahtlos zur Schauspielschule, welche die Wahlberlinerin 2007 erfolgreich mit Diplom abschloss. Seit 2008 arbeitet sie an ihrer Karriere als Schauspielerin. Durch mittlerweile zehn Jahre Tätigkeit vor und hinter der Kamera besitzt Alexia von Wismar umfassende Branchenkenntnisse. Vertreten wird sie von der Agentur Alexander Pat (Berlin).

Franziska Aigner wurde am 3. Dezember 1960 in Ludwigsburg geboren. Nach dem Abitur zog es sie nach Berlin, wo sie zunächst Germanistik, Publizistik und Theaterwissenschaften studierte, sich dann aber entschloss, in München eine Buchhändlerlehre zu absolvieren. Nach der Ausbildung führte sie ihr Weg wieder in ihre Heimatstadt: dort eröffnete und leitete sie zwei Buchhandel-Filialen des Familienbetriebes „Buchhandlung Aigner”. 1989 ging es zurück nach München. Nach der Kinderpause und Geburt ihrer zwei Kinder machte sie sich als als Casting-Directorin selbstständig. Ihr Besetzungsdebut war ein Tatort von Jobst Oetzmann. Seit 1994 arbeitet sie nun als freier Casting Director in München. 2008 gewann sie den deutschen Casting-Preis im Rahmen der Cologne Conference. Zahlreiche Fernsehspiel- und Kinoformate zählen mittlerweile zu ihrer Filmographie. www.franziska-aigner-casting.de

Sabine Bernardi, aufgewachsen in München und Bozen, studierte Filmregie an der ifs – internationale filmschule köln. Zu ihren Dozenten gehörten Dominik Graf, M.K. Lewis und Helga Reidemeister u.a. Bereits vor dem Studium sammelte sie mehrere Jahre Erfahrungen als Regieassistenz für Kino, TV-Movies und Serienproduktionen für ARD, ZDF und RTL sowie an den Schauspielhäusern Hamburg und Köln. Seit dem Abschluss an der ifs im Jahr 2005 ist sie als freie Autorin und Regisseurin für Spielfilm, Doku und Hörfunk sowie als Realisatorin für Daily-Formate für VOX tätig. Neben der Arbeit als Regisseurin außerdem tätig als freie Dozentin für Filmschauspiel und Kameratraining u.a. an der Arturo Schauspielschule, Theaterakademie und ifs – internationale filmschule köln, sowie am Medienprojekt Wuppertal mit der Leitung diverser Filmworkshops in der Jugend- und Erwachsenenbildung.

Rolf Berg – geboren 1957 – Seit 1977 in der Schauspielerei aktiv. Schwer auf eine Sache festzulegen. Nach fast 10 Jahren in festen Theaterengagements zieht es ihn in die freie Theaterwelt. Mal spielen, dann wieder Regie führen und ein wenig Theater leiten. Von 1996 bis 2006, leitete er zusammen mit Jochen Schroeder, die Comödien in Bochum, Duisburg und Wuppertal. 12 Jahre spielte er neben anderen TV Engagements in der TV Serie “Die Anrheiner”. 1989 kommt er durch Zufall zum Synchron. Seitdem spricht er alles Mögliche im Radio, Fernsehen , und die Industrie.

Gerade hat er zusammen mit seinen Kollegen für das Hörbuch „in den Augen der anderen“ von Jodi Picoult den Leserpreis für das beste Hörbuch bekommen.

Eine weitere Leidenschaft ist die Literatur. Mit verschiedenen Rezitationsprogrammen reist er durch die Republik. 1993 gewann er den ersten Preis beim Deutschen Literaturtheatertreffen in Saarbrücken.

Seit vielen Jahren ist er Kampfkunstlehrer (2ter Lehrergrad Wing Tsun). Immer wieder choreographiert er Fecht- und anderen Kampfszenen bei TV und Theater.

Marcus Kirzynowski, 1974 in Düsseldorf geboren, studierte Diplom-Sozialwissenschaften in Wuppertal, Duisburg und Groningen. Daran schloss er ein Master-Studium Journalismus in Mainz an.
Seit 2007 schreibt er als freier Journalist für den Evangelischen Pressedienst sowie verschiedene Print- und Online-Medien über Film, Kultur und (Neue) Medien. Als Filmliebhaber fiel ihm seit einigen Jahren auf, dass ihn neuere Fernsehserien zunehmend mehr begeistern als die meisten aktuellen Kinofilme. Daraus entstand die Idee, eine Zeitschrift für Freunde anspruchsvoller, komplexer TV-Serien wie „Mad Men“ oder „Six Feet Under“ auf den Markt zu bringen. Die erste Ausgabe von „torrent – Magazin für serielles Erzählen“ soll Ende Februar erscheinen.
Link zur Webseite: torrent – Magazin für serielles Erzählen

Michael Brandner (Schauspieler und Vorstandsvorsitzender des BFFS) wurde 1951 in Augsburg geboren und wuchs im Ruhrgebiet auf. Der gelernte Schreiner und Innenarchitekt stand unter der Bochumer Intendanz von Peter Zadek das erste Mal auf der Bühne. Nach der Bildung des freien Theaters „Fletch Bizzel“ wurde Michael Brandner Ensemblemitglied am Stadttheater Dortmund unter der Leitung von Guido Huonder. Mit der Ruhrpottsaga „Rote Erde“ hatte er dann seinen entscheidenden Durchbruch als Fernsehdarsteller. Seitdem war Michael Brandner bei etwa 200 Film- und Fernsehproduktionen in den unterschiedlichsten Rollen zu sehen. Seine uneingeschränkte Vielseitigkeit ermöglicht ihm in allen Genres zu arbeiten. Für seine Rolle im BR-Tatort „Schneetreiben“ war er 2006 als bester männlicher Hauptdarsteller nominiert.

Til Schindler wurde 1993 in München geboren und steht seit er 15 ist für diverse Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera. 2010 drehte er an der Seite von Herbert Knaup, Birge Schade und Jan Gregor Kremp in der ARD-Fernsehproduktion „Die Aufnahmeprüfung“. Für seine Rolle im Kurzfilm „Ich halt dich fest“ erhielt er den Münchener Jugendfilmpreis des „flimmern&rauschen“-Filmfestivals. Er gehörte außerdem dem Jungen Ensemble des Bayerischen Staatsschauspiels an. Mit der GRÜNEN JUGEND engagiert er sich gegen Rassismus, Sexismus, und jede gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.Til Schindler wird von der Agentur Walcher vertreten. www.agenturwalcher.de

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