Die richtige Einstellung

Steinig und beschwerlich ist der Weg zu anderen Produktionsweisen. Die Münchner Lieblingsfilm drehte ihr Jugenddrama „Alpenbrennen“ möglichst umweltverträglich – und ist überzeugt, dass dieser Ansatz auch besser für die Arbeit im Team ist. | Foto © Lieblingsfilm

Vor ein paar Jahren, die Diskussion um Gagen und Arbeitszeiten war heftig im Gange, stellte die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein ihren „Grünen Drehpass“ vor. Was viele jeden Tag zu Hause tun, soll auch am Set Wirklichkeit werden. Müll vermeiden, Energie sparen, regional essen… Kurz drauf zog die MFG Baden-Württemberg nach, inzwischen gibt es auch auf Europa-Ebene Nachhaltigkeits-Richtfäden für Filmteams bis hin zur CO2‐Bilanz.

Die Absicht ist gut, und irgendwas mit Umwelt kann ja nie schlecht sein. Aber Hand auf Herz: Hat der Deutsche Film nicht andere Sorgen? Und damit sind nicht mal allein Gagen und Arbeitszeiten gemeint: In der globalisierten Filmwelt ist Deutschland ein Schwellenland, die meisten der mehr als hundert Kinoproduktionen im Jahr laufen vor eher übersichtlichem Publikum und sind dann oft mit Budgets zustande gekommen, über die die globale Konkurrenz nur lächeln kann. Aber gut – stellen wir halt ein paar Gelbe Säcke vors Catering, wenn’s der Umwelt hilft. Thema erledigt.

Das ist es natürlich nicht, denn so ist „Grünes Drehen“ nicht gemeint.

Die Filmförderung Hamburg Schleswig‐Holstein erwartet, dass von Ausstattung bis Technik, Transport und Verpflegung, am Set und im Produktionsbüro Energie und Material gespart wird, kurz umweltbewusst gedreht wird. Das ist schön, macht aber viel Arbeit. Und kostet erstmal mehr. Der Gegenwert außer einem guten Gewissen? Der „Grüne Drehpass“ könne die Kommunikation mit den Motivgebern erleichtern und vereinfache „die Kooperation mit städtischen Genehmigungsgebern“, verspricht man in Hamburg. Und sonst? Als Marketing-Instrument taugt er kaum – bei Kaffee und Kleidung mag ein Öko-Siegel kaufentscheidend sein, beim Kinobesuch interessiert sowas nicht. Da braucht es schon einigen Idealismus, um als Produzent da mitzumachen. Als bräuchte es nicht schon fürs Filmemachen an sich den ganzen Idealismus.

Es sei ja noch „relativ einfach, etablierte Standards einzuhalten“, berichtet einer der großen unabhängigen Geräteverleiher: „Mülltrennung, Batterie- und Leuchtmittelsammelstationen, Strom von Greenpeace, Solaranlage auf dem Dach und so weiter … Schwieriger wird es dann bei der Leistung, die wir anbieten.“ Nachhaltigkeit komme nur gut an, wenn die Produktionsfirma einen direkten Nutzen davon habe. Zum Beispiel Folien: Die gab’s früher nur als ganze Rollen, und was nicht gebraucht wurde, schmiss man nach dem Dreh einfach weg. Inzwischen verkaufe er Folien als Meterware, erklärt der Verleiher. „So eine Idee wird natürlich gerne von Produktionsfirmen angenommen, weil sie zugleich Geld damit sparen kann.“

Eine „wirklich große Investition“ in ein umweltfreundlicheres Stromaggregat andererseits hätten ihn in seinem Idealismus etwas resignieren lassen: „Nicht einer Produktion“ sei dies 20 Euro mehr Miete am Tag wert gewesen. Und damit wäre das Thema ein zweites Mal erledigt.

Man könnte das Thema freilich auch anders beleuchten. Im Januar hatte die Münchener Lieblingsfilm zu einem Treffen zum Thema „Grüner Drehen“ eingeladen. Initiatoren waren der Regisseur, Schauspieler und Drehbuchautor Christian Lerch („Wer früher stirbt, ist länger tot“) und die Ingenieurin Nicola Knoch, Beraterin rund um das Thema Nachhaltigkeit. Ihnen ging es um einen ersten Erfahrungsaustausch im noch jungen Thema: „Alle reden von Nachhaltigkeit“, heißt es in der Einladung. „Aber nur wenige tun aufrichtig etwas dafür. Doch es gebe auch eine große Verunsicherung bei diesem Thema, meint Nicola Knoch.

Sie hätten bei solchen Versuchen bisher Unterschiedlichstes erlebt: Genervte Teammitglieder, verzweifelte Caterer, Berichte, CO2‐Bilanzen. Aber auch Teams, die mit Freude „grüne“ und neue Themen umsetzen und in den Produktionsprozess einbinden. Da böten Leitfäden, wie sie die Förderung im Norden herausgibt, eine gute erste Orientierung. Aber, sagt die Ingenieurin: „Ich glaube aus Erfahrung in anderen Branchen nicht, dass dies allein besonders sinnvoll ist. Wenn man strikt bloß eine Liste abarbeitet, wird das Ganze leicht zum Etikett. Es geht aber nicht um Sparen oder Geld, sondern um eine Grundhaltung – letztlich auch gegenüber den Mitarbeitern.“

Das betonte neulich auch der Dokumentarfilmer Carl A. Fechner in einem Interview mit der Zeitschrift „Film & TV Kameramann“: „Vor der nachhaltigen Herstellung eines Films muss zunächst die Firma insgesamt nachhaltig aufgestellt werden“, erklärt da der Filmemacher, der sich mit Dokumentationen wie „Die 4. Revolution“ und „Power to Change – Die Energie-Rebellion“ mit einigem Erfolg auf Nachhaltigkeitsthemen spezialisiert hat – „Die 4. Revolution“ war 2010 der mit Abstand besucherstärkste deutsche Kinodokumentarfilm und wurde in 28 Sprachen übersetzt.

Beispiele aus der Praxis liefert er im ­Gespräch viele, bleibt bei allem aber hart an Maßeinheiten und Zahlen: Kilowattstunden, Euro, Kilometer… Grün drehen ist technisch und wirtschaftlich machbar. Aber was Nachhaltigkeit darüber hinaus bedeutet, wird nicht erklärt.

 

Tatsächlich wird es etwas kniffliger, zu verstehen, wasbei Lieblingsfilm Knoch und Lerch und mit ihnen der Produzent Thomas Blieninger und die Produktionsleiterin Cecile Lichtinger darüber zu sagen haben. Denn wenn man „Grünes Drehen“ nur in Checklisten und Ökobilanzen sieht, klingt das Meiste bekannt. Gewiss, ein tolles Engagement, aber es beantwortet nicht die grundlegende Frage: Warum sollte man das tun? Und was meint eigentlich ein Produzent, wenn er sagt: „Für mich war weniger der Öko-Aspekt ausschlaggebend, sondern die Frage: Ist die Art, wie wir seit zehn Jahre Filme machen, richtig? Oder geht es auch besser?“

In einem Seminar an der Hochschule für Fernsehen und Film München illustrierte Knoch das, worum es ihr wirklich geht, mit einem grob vereinfachten Modell aus drei Kreisen: In der Mitte ist der kleinste Kreis: die Gesellschaft. Darum ein größerer: die Umwelt. Beide umschließt der größte: die Wirtschaft. Sie ist zur Zeit das übergeordnete System – die beiden kleineren Kreise „füttern“ jeweils die größeren. Unter dem Primat der Wirtschaft steht das individuelle Interesse über allem anderen.

Im Gegenmodell ist die Wirtschaft ganz nach unten gerückt. Ganz oben steht die Umwelt, zwischen beiden die Gesellschaft, der Mensch. Das gemeinschaftliche Interesse steht über allem anderen, die Wirtschaft muss die Abhängigkeiten von Umwelt und Gesellschaft anerkennen – und kann zum übergeordneten System einen starken Beitrag leisten, glaubt Knoch.

Es geht aber nicht bloß um eine lineare Rangfolge – alles hängt mit allem zusammen. Grob vereinfacht gesagt: Wer nicht nur an Profit denkt, sondern sich um die Umwelt sorgt, sorgt auch für seine Mitmenschen. Und wer „grün“ Drehen will, muss dafür auch sein Team begeistern können. „Die Arbeit selbst bleibt gleich, ob man nun eine Zugfahrt bucht oder einen Flug“, sagt Lichtinger. „Aber man redet mehr miteinander, weil es plötzlich nicht nur um Gagen und Arbeitszeiten, sondern auch um die Herangehensweise geht: Was ist der Firma wichtig am Prozess des Drehens und wie sieht das das einzelne Teammitglied?“

Die Lösung wurde bis jetzt nach vier runden Tischen und einer Produktion auch noch nicht gefunden, erklären alle Vier wiederholt. Ihre Suche sei auch keine Kritik an anderen Ansätzen. „Aber wir wollen mehr im Blick haben als den bloßen Produktionsablauf“, erklärt Lerch zu den Dreharbeiten zum Kinderdrama „Alpenbrennen“, das von Mai bis Juli in Berlin und Südtirol gedreht wurde: „Es geht um Wertschätzung gegenüber dem Team. Das grüne Ding ist da ein Einfallstor: Es erweitert den Teamgeist. Bei dieser Produktion etwa sollte das Team möglichst die ganze Zeit vor Ort bleiben und nicht an den Wochenenden heimfahren. Dafür mussten wir uns halt etwas einfallen lassen, wie eine große Wanderung. Das schafft auch Gemeinschaft.“

„Bei Veranstaltungen wie der Wanderung ging es uns vor allem darum, die Kommunikation zwischen den Leuten zu fördern und zwar jenseits von Warm-up, Bergfest und so weiter“, ergänzt Blieninger. „Obwohl sich die Beteiligung in Grenzen hielt, lernten sich die Leute besser kennen und wurden von den Coaches Lerch und Knoch auch herausgefordert, etwas von sich zu erzählen beziehungsweise die Kollegen genauer zu beobachten.“

Alles in allem habe man Knoch und Lerch nicht als Umwelt-Coaches gesehen, sondern mehr als Sozial-Coaches. Die Grundidee war auch, dass sich Teammitglieder nicht nur mit Anregungen, sondern auch mit Problemen an sie wenden konnten. Blieninger: „Das wurde zwar wenig, aber spürbar angenommen, und es wurde klar, dass es schon sinnvoll sein kann, bei Kommunikationsproblemen mit Vorgesetzten oder Kollegen einen Menschen dazwischenzuschalten, der neutraler an die Sache ranging. Das hat ansatzweise gut funktioniert, und ich würde auch gerne versuchen, das weiter auszubauen. Wobei dazu eine Beständigkeit in der Präsenz der ,neutralen‘ Personen vorhanden sein muss. Ich bin mir inzwischen sicher, dass alle Teammitglieder bis hin zu Produktionsleitung und auch Produzenten von einem Blick von außen profitieren können.“

Schaffen glückliche Teams bessere Filme? Mit ihren Produktionen braucht sich die Lieblingsfilm jedenfalls nicht zu verstecken: Ob die eben mit „Smaragdgrün“ abgeschlossene Edelstein-Trilogie oder die Kinderbestsellerreihe um Rico und Oskar. Und die Statistik bestätigt die Annahme: 2014 hat die Lieblingsfilm den „FairFilm®Award“ gewonnen, mit dem die beteiligten Filmschaffenden alljährlich die Arbeitsbedingungen benoten. In den übrigen Jahren war die Produktionsfirma regelmäßig unter den Klassenbesten.

Auf den neuen Weg wagte sich Lieblingsfilm nun mit „Alpenbrennen“. Für die Expedition hatte die Produktion ein „Nachhaltigkeitskonzept“ geschrieben. „Die Drehzeit soll für das Team die gleiche Qualität und Relevanz haben wie das Ergebnis“, erklärt Blieninger da. „Diesen Prozess tragen wir alle gemeinsam – Wertschätzung und Räume für Reflektion sollen zentrale Punkte sein. Dazu gehört nicht nur das gemeinsame ­Arbeiten, sondern auch das gemeinsame Er­leben.“ Nachhaltigkeit, steht im Konzept weiter zu lesen, gehe nur gemeinsam. Es brauche „ein vertrauensvolles Klima, in dem Ideen wachsen, blühen und gedeihen können“, und diese Verbundenheit, um nach anderen Kriterien zu entscheiden, als nur nach Zeit und Geld.

Auf den folgenden Seiten sind die „Handlungsfelder“ beschrieben: Kommunikation, Catering, Mobilität, Beschaffung, Material, CO2/Energie, Abfallmanagement; zu jedem die nötigen Maßnahmen in Vorbereitung, Dreh, Auswertung und Werbung. Es war dennoch ein offener Prozess. „Das gesamte Team konnte Ideen einbringen, sagen, wenn es nicht passt“, sagt Blieninger.

Einfach ist die Überzeugungsarbeit nicht. Knoch kennt die Vorbehalte: Erklär mal dem Team, dass es an zwei Tagen nur vegetarisch gibt… Wenn’s beim Dreh hektisch wird, klappt das sowieso nicht… Unsere Schauspieler sind doch gewohnt zu fliegen… Alles Argumente, die auch zeigen: Es geht nicht nur um die Daten und Fakten, um CO2-Ausstoß und Abfallmengen, sondern viel mehr um die eigene Haltung: „Hier beginnt echte Veränderung“, meint Knoch.

Praxisbeispiel „Buddy“, Deutschland 2013: „Wir müssen das doch auch anders machen können. Ich möchte wissen, was möglich ist”, sagte Michael „Bully“ Herbig als Produzent, Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller. Soziale und ökologische Ansatzpunkte sollten beim Dreh integriert werden, das Team sollte eingebunden sein, die Themen sichtbar sein und die Entscheidungen nachvollziehbar. „Der Produzent muss seine Motivation deutlich machen, wenn er nicht überzeugt ist, werden die anderen nicht mitmachen“, erklärt Knoch und: „Das Team muss dabei sein, sonst hilft auch das beste Konzept nichts.“

Unter anderem setzte man bei Buddy auf Hybrid-Autos, Ökotaxis und reiste mit der Bahn, verwendete Bioprodukte fürs Make-up und Umweltmaterialien im Büro, trennte Abfall und blieb möglichst papierlos und plastikfrei – besonders im Catering mit regionalem und saisonalem Essen. Das Team erhielt „Geschenke mit Bezug und zur aktiven Nutzung beim ,grünen Dreh‘“ (schicke Trinkflaschen für die Arbeit und danach) und kostenlose Leihfahrräder.

Diese Ideen nahm man auch bei „Alpenbrennen“ wieder auf und war mit dem Ergebnis zufrieden, sagt Bleininger: „Zwar wurden auch die Leihräder nicht ständig benutzt, aber immer wieder, und wir hatten schon den Eindruck, dass dieser logistische Aufwand gewürdigt wurde im Sinne von: Hier machen sich Leute Gedanken, wie das Team seine Zeit außerhalb der Drehstunden verbringen kann.“

Was es bringt, lässt sich mit vertretbarem Aufwand ermitteln. Abfallmenge, CO2-Bilanz und Recyclingquote sind als Zahlen rasch zur Hand, ob das Thema das Team auch wirklich interessiert und gar an dessen Haltung etwas verändert hat, lässt sich erfragen. Das verstärkt sogar die Beteiligung des Teams und schafft umgekehrt durch eine hohe Beteiligung an der Befragung belastbare Daten, die zeigen, wo noch mehr möglich oder nötig ist. Dabei muss man’s bloß nicht übertreiben, sagt Knoch: „Die Bilanzierung hilft, um Themen sichtbar zu machen, aber es gilt die 80/20-Regel! 20 Prozent Aufwand reichen aus, um ein 80prozentiges Ergebnis zu erzielen.“ Damit werden schon die Hebel sichtbar.

Bei Buddy wurden die 120 Tonnen CO2 eingespart, die Hälfte des üblichen Mülls vermieden und das Team „voll mitgenommen“, listet Knoch die Ergebnisse auf. Die Erkenntnisse in Stichpunkten: Es geht noch viel mehr, wir sind es nur anders gewohnt. Ein Konzept hilft. Ohne das Team geht gar nichts. CO2-Bilanzierung ist gut, aber halt es einfach. Denn so eine Bilanz kostet ja auch wieder Material und Energie. Und „die tatsächliche Ökobilanz eines Films zu berechnen, kostet Jahre, weil man alle Details berücksichtigen muss. Solche Bilanzen sind Krücken, und sie sind der Killer, wenn man stur danach vorgeht. Alles hat Vor- und Nachteile, man muss immer wieder abwägen.“

Zum Abwägen gehört auch, immer wieder alles zu hinterfragen. Und den Frust auszuhalten, dass beim konkreten Dreh nicht alles klappt, was sich in der Theorie so gut angehört hat. Oder sich von Vornherein nicht umsetzen lässt. Beim Dreh zu „Alpenbrennen“ etwa mussten zwei Pick-ups her, die mit normalem Sprit fahren. „Das ging in den Bergen über 2.000 Metern gar nicht anders“, erklärt Blieninger. „Wir mussten jeden Tag 800 Höhenmeter überwinden, mit Equipment. Elektroautos etwa sind im Moment nur bei Stadtdrehs sinnvoll, wo es genügend Ladestationen gibt – in den Alpen ist es da noch schwierig.“ Und natürlich müsse er bei allem immer auch an die Wirtschaftlichkeit denken.

Bei den Maßnahmen unterscheidet sich „Alpenbrennen“ kaum von anderen „grünen Produktionen“. Cecile Lichtinger zählt auf: „Das fängt beim Kleinsten an: Das Papier – sofern es sich nicht generell vermeiden lässt. Ich muss keine zwanzig Drehbücher ausdrucken, wenn ich nur fünf brauche. Der Müll wird reduziert, wir benutzen kein Einweggeschirr. Weniger Flüge: Alle Schauspieler sind mit dem Zug zum Dreh angereist. Die Bereitschaft mitzumachen, ist da.“ Und tatsächlich hätten auch fast alle mitgemacht, wo „Alpenbrennen“ noch einen Schritt weiterging: An den Wochenenden reiste fast keiner nach Hause zurück. Da muss sich eine Produktion allerdings auch Gedanken machen, wie sie dem Team das schmackhaft macht.

Überraschend ist lediglich der Befund zum Catering. Nach all den Kochshows im Fernsehen und Gourmet-Imbisswägen auf der Straße sollte man meinen, bio, saisonal und regional sei inzwischen verbreiteter Standard. Tatsächlich scheinen sich die Filmverpfleger noch schwer zu tun mit der Nachhaltigkeit. Ausgerechnet das Catering, laut Nachhaltigkeitskonzept „das emotionale Herz jeder Produktion“, wo sich „die Stimmungslage des Teams deutlich sehen“ lässt, dem „Gradmesser für das Funktionieren unserer Herangehensweise.” Lichtinger: „Wir mussten suchen. Schon das Geschirr war ein Problem.“

Auch darum veranstaltet die Produktionsfirma auch weiterhin ihre Runden Tische zum Thema, erklärt Lerch: „Wir hatten schon mal einen Anlauf unternommen, ,grün‘ zu drehen, das ging aber nicht gut – wir sind da nur an der Oberfläche geblieben. Wir wollten es noch einmal versuchen.“ Dazu lädt man sich Gäste ein; der vierte Runde Tisch ist gerade gelaufen.

„Die erste Stunde lang sind die Gespräche noch recht allgemein, dann gehen sie aber ziemlich in die Tiefe“, beschreibt Blieninger den Austausch und wünscht sich, dass die Diskussion um eine andere Produktionsweise im Gang bleibt. „Wir haben bei unserer Produktion auch vieles nicht geschafft, was wir uns vorgenommen hatten. Aber wir werden sicherlich bei kommenden auf solchen Erfahrungen aufbauen.“

(FairFilm® ist eine eingetragene Marke von fairTV e.V.)

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